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Filmbüro-Symposium „Hybride SpielRäume im Film“

am Mittwoch, 28.09.2022 im Filmhaus Köln

Dokufiction – Doku-Drama – Mockumentary – Scripted Reality … Wo verläuft die Grenze zwischen fiktional und dokumentarisch? Das Filmbüro NW widmet sich jenen zeitgenössischen filmischen Mischformen und lädt am 28. September 2022 im Filmhaus Köln zu dem eintägigen Symposium „Hybride SpielRäume im Film“ ein.

In verschiedenen Panels werden aktuelle Trends bei Mischformen zwischen Dokumentar- und Spielfilm erkundet und filmhistorisch verortet. Filmemacher*innen, Produzent*innen, Verleiher*innen und Journalist*innen debattieren gemeinsam, inwiefern traditionelle Genre-Grenzen bei diesen Formen verschwimmen und so die klassischen Kategorien selbst verändert werden. Welches Potential bergen Mischformen hinsichtlich der Rezeption und der Auswertung? Welche Wirkung haben hybride Formen in der aktuellen gesellschaftlichen Umbruchsituation? Welche Entwicklungen sind zu erwarten?

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Programm „Hybride SpielRäume im Film“ am 28. September 2022

Tagesmoderation: Jasin Challah

8:30 Uhr Einlass

9:00 Uhr Hybride Spielformen – Kurzfilmsammlung ind Zusammenarbeit im dem KFFK
„Zwischenfall vor einer Bank“ Schweden 2010. R: Ruben Östlund.
„The Centrifuge Brain Project“ 2011. R: Till Nowak
„Die Wahrheit“ Deutschland 2021. R: Matthias Luthardt
„Clean Up“ Deutschland 2008. R: Sebastian Mez
„Brand“ Deutschland 2019. R: Jan Koester, Alexander Lahl

9.45-10.15 Uhr Pause

10.15 Uhr World Café -Diskussionsrunden in Gruppen

10:45 Uhr Begrüßungen

11:00 Uhr Von „War of the Worlds“ zu „Exit through the Gift Shop“ – Eine filmhistorische Betrachtung und Einordnung. Was ist dokumentarisch? Was ist fiktional? Und welche hybriden Formen haben sich im Laufe der Filmgeschichte etabliert?
Virtueller Referent: Florian Mundhenke, University of Alberta

11:30 Uhr Ist das noch fiktional? Vom Spielfilm in Richtung Dokumentarfilm: Werkstattgespräche zu „Olaf Jagger“ (Ester.Reglin.Film) und „Diamante und mein Bruder“ (Corso Film)
Referent*innen: Heike Fink, Henk Drees, Torsten Reglin / Georg Nonnenmacher, Oliver Held, Erik Winker

13:00-14:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Ist das noch dokumentarisch? Vom Dokumentarfilm in Richtung Spielfilm: Werkstattgespräche zu „Mutter“ (Sutor Kolonko), „Easy Love“ (Lichtblick Film) und „Solange Sie noch Arme haben“ (Kunsthochschule für Medien)
Referent*innen: Carolin Schmitz, Lino Rettinger, Tamer Jandali  und Luisa Bäde / Moderation: Nicole Rebmann

15:30 Uhr Ist das noch erlaubt? Grenzfälle – #ScriptedReality und inszenierte Wirklichkeit im Dokumentarfilm:
Case Study Lovemobil. Vor welchen Herausforderungen steht die Glaubwürdigkeit des dokumentarischen Blicks?
Referentin: Elke Lehrenkrauss / Moderation: Ludwig Sporrer

16:30-17:00 Uhr Pause

17:00 Uhr Wie bringen wir das unter? Der Blick von Festivals, Redaktionen und der Filmkritik
Vor welchen Herausforderungen stehen Mischformen bei der Auswertung? Sind Filme noch klar einzuordnen und welche Kriterien sollte man zur Einordnung gelten lassen?
Referent*innen: Joachim Kühn (Real Fiction Verleih), Andreas Wildfang (Streaming-Plattform sooner.de), Carolin Weidner (DOK Leipzig), Marco Gilles (eitelsonnenschein GmbH) und andere
Moderation: Joachim Ortmanns

18:15 Uhr Abschließende Diskussionsrunde mit dem Publikum

18:45-20:00 Uhr Abendpause

20 Uhr Preview und Gespräch: „Mutter“

Ort: Filmhaus Köln, Maybachstr. 111
Kontakt: info@filmbuero-nw.de
Presse: Mareike Theile / Werner Busch presse@filmbuero-nw.de
Konzeption: Eva Laass, Kim Münster und Torsten Reglin

Eintritt 20 € / 10 € ermäßigt / Filmbüro-Mitglieder Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Filmbüro NW gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem KFFK Kurzfilmfestival Köln

  

Das Filmbüro NW wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH

Filmliste

Diamante und mein Bruder
Deutschland 2022. Regie: Georg Nonnenmacher, Ingo Haeb, Karin Berghammer. Buch: Georg Nonnenmacher, Ingo Haeb, Ines Häufler. Schnitt: Oliver Held. Produzent: Erik Winker. Produktion: Corso Film in Ko-Produktion mit Amour Fou Vienna und WDR/ARTE. Verleih: nnb. Kinostart nnb
Wer ist der beste deutsche Fußballer aller Zeiten? Beckenbauer, Netzer, Seeler, Matthäus? Eines dieser verkannten Genies wie Brinkmann, Wuttke oder Scholl? Oder doch einer aus Weltmeisterelf von 2014? Die Antwort vieler Experten überrascht: Rudi Varda! – RUDI WER? RUDI VARDA!
„Diamante und mein Bruder“ ist die bewegende Geschichte einer wiedererwachenden Bruderliebe und ein nostalgisches Plädoyer für Fußball als spielerische Kunstform, jenseits von Ergebnisdruck und Kommerz.
http://www.hihead-film.de/fiction/diamante/

Easy Love
Deutschland 2019. Regie und Buch: Tamer Jandali. Darsteller: Sophia Seidenfaden, Lenika Lukas, Pina Felizitas, Sönke Andersen, Stella Vivien Dhingra, Niclas Jüngermann. Produzent: Lino Rettinger. Produktion: Lichtblick Film – Lino Rettinger – in Ko-Produktion mit dem WDR
„Easy Love“ begleitet sieben Frauen und Männer zwischen 25 und 45 auf ihrer Suche nach emotionaler Geborgenheit und sinnlicher Erfüllung. Die „Generation Y“ ist kreativ, egozentrisch, hedonistisch. Des eigenen Glückes Schmied zu sein, bedeutet Lust und Last zugleich. Individualismus und Ungebundenheit reiben sich an Einsamkeit und Desillusion. Doch die Abenteuerlust und Suche nach Selbstverwirklichung ist ungebrochen. Ihr Begehren führt sie oft auf Irrwege, manchmal zum Therapeuten, aber auch zur großen Liebe.
Die Protagonisten des Films sind Laien, deren reale persönliche Situation die Ausgangsbasis für die Filmhandlung liefert. Mit ihnen als Koautoren wurden Figuren und Konstellationen entwickelt, die sich weitgehend mit ihrer Lebensrealität decken, aber durch Zuspitzung, Verdichtung und ein individuelles Moment der Imagination darüber hinausgehen. Die weiterführende Handlung entwickelte sich im Prozess der viermonatigen Dreharbeiten – durch die entstehenden Dynamiken im realen Leben der Protagonisten und ihre Interaktion mit den anderen Realdarstellern. Ihr authentisches emotionales Erleben stand dabei im Vordergrund.
https://mindjazz-pictures.de/filme/easy-love/

Lovemobil
D 2019. Regie, Buch, Produktion: Elke Lehrenkrauss. 109 Min.
Wie gestrandete Raumschiffe wirken die blinkenden Wohnmobile an den Rändern der Bundesstraßen. In den mit Lichterketten verzierten Minibordellen warten Frauen aus aller Welt auf Kundschaft – und nach einem besseren Leben. Bis ein Mordfall an einer der Frauen die vermeintliche Ruhe erschüttert. In der nächtlichen Einsamkeit der Provinz eröffnet sich der Abgrund eines Mikrokosmos, der Prostitution als knallharte Endstufe eines globalisierten Kapitalismus erfahrbar macht.
https://lovemobil-film.com/

Mutter
Deutschland 2022. Regie und Buch: Carolin Schmitz. Darsteller: Anke Engelke. Produktion: Ingmar Trost – Sutor Kolonko in Ko-Produktion mit dem WDR. Verleih: mindjazz pictures. Kinostart 29.9.2022
„Mutter“ widmet sich dem komplexen Thema Mutterschaft. Der Film erzählt von Freude und Zweifel, Macht und Ohnmacht, Wut und Liebe. Die Grundlage für das Projekt ist dokumentarischer Natur. Acht Frauen zwischen 30 und 75 erzählen von ihrem Leben und Muttersein. Allen Frauen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Mutterschaft eine höchst ambivalente Erfahrung ist. Für die filmische Umsetzung werden die dokumentarischen Aussagen optisch in einer fiktiven Figur – dargestellt von Anke Engelke – zusammengeführt. Die Schauspielerin integriert die Berichte der Frauen in die lakonische Erzählung über das alltägliche Leben einer Frau und Mutter.
https://mindjazz-pictures.de/filme/mutter/

Olaf Jagger
Deutschland 2022. Regie und Buch: Heike Fink. Darsteller: Olaf Schubert. Schnitt: Henk Drees. Produzent: Torsten Reglin. Produktion: Ester.Reglin.Film / ZDF. Verleih: Neue Visionen- Kinostart 2023
Olaf Schubert deckt – widerwillig – eines der bestgehütetsten Geheimnisse der DDR auf. Das rein zufällig etwas mit seiner Mutter zu tun hat. Zu einer Zeit als der Rock’n Roll in der BRD und DDR für einen Moment im gleichen Takt schlug.
http://www.ester-reglin-film.de/rockin-olaf.html

Solange Sie noch Arme haben
Deutschland 2019. Regie und Buch: Luisa Bäde. Produktion: Kunsthochschule für Medien.
Ein Studioraum. Puppen. Frank Karbstein. Erinnernd, reflektierend, spielend, erzählend. Die 1980er Jahre der DDR – die Gruppe um den Puppenspieler Frank wird wegen dem Verteilen pazifistischer Flugblätter festgenommen. Nach der Verurteilung zu einer Haftstrafe bekommen die Angeklagten das Angebot über den geheimen Freikauf politischer Häftlinge in den Westen zu gehen. Frank bleibt. Ebenso die Frage: Wer hat sie verraten?
Unterschiedlichste Wahrheiten und Erinnerungen stehen nebeneinander. Im Mittelpunkt steht ein Mensch, der versucht niemals aus einer Opferhaltung heraus zu handeln und der seinen ganz persönlichen Umgang mit der DDR-Diktatur aufzeigt.
https://www.fbw-filmbewertung.com/film/solange_sie_noch_arme_haben

Mitwirkende

Luisa Bäde
Geboren 1988 in Gera/Thüringen. Nach dem Abitur studiert sie „digital film and animation“, arbeitet bis 2015 u.a. als Regieassistentin für Kino und TV und verwirklicht eigene Kurzfilme. 2014 – 2022 studiert sie mit dem Schwerpunkt Filmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln und mit dem DAAD- Stipendium 2017/18 an der Universidad National de Colombia.
Ihre filmischen und fotografischen Arbeiten bewegen sich in hybriden Formen an der Schnittstelle vom Dokumentarischen zum Performativen. Neben der soziokulturellen Auseinandersetzung mit ihrer ostdeutschen Herkunft bearbeitet sie ihre Themen aus feministischer Perspektive.
Ihr mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichneter erster langer Dokumentarfilm „Solange Sie noch Arme haben“ (2019) wurde auf internationalen Festivals gezeigt und gewann den Preis für den besten mittel- & osteuropäischen Film beim Sibiu International Film Festival. Ihr Diplomfilm „MAMiTA“ (102 Min.) wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.

Jasin Challah
Der mit syrisch- griechischen Wurzeln in Deutschland aufgewachsene Jasin Challah begann seine Karriere als Schauspieler und Comedian ehe er 2007 sein Postgraduierten-Studium mit Schwerpunkt Film und Fernsehen an der Kölner Kunsthochschule für Medien (KHM) begann. Zugleich realisiert er eigene Kurzfilmprojekte und ist freier Autor und Regisseur diverser Show und Comedyformate.
Sein Alter Ego, die griechische Herzensbrecher Puppe KOSTA RAPADOPOULOS, war schon zu Gast im Quatsch Comedy Club, ist seit 2012 mit seiner eigenen Show wöchentlich auf WDR Cosmo (Radiosender) zu hören und war Hauptdarsteller seines KHM-Abschlussfilms „Kamakia-Die Helden der Insel“, welcher auf der Berlinale seine Premiere feiern durfte. Für Cosmo (WDR) entwickelte er auch die für den CIVIS Medienpsreis nominierte Radio Comedy „Dr.Manolis – der Toleranzexperte“.
Er wurde als festes Ensemblemitglied (2015-2017) beim Neo Magazin Royale (ZDF) mit Jan Böhmermann (ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis/ Comedypreis Nominierung) und spielte für die mit dem Grimme-Preis nominierte Serie „Endlich Deutsch!“ (WDR) mit. Aktuell ist er im Zweiteiler „Bier Royal“ an der Seite von Gisela Schneeberger zu sehen und spielt in der TNT Comedy „Andere Eltern“ mit, darin hat man bei Turner und der Produktionsfirma eitelsonnenschein so großes Comedy-Potential erkannt, dass daraus nun die nächste Eigenproduktion für den Pay-TV-Sender TNT Comedy wird. Auch wird er demnächst bei RTL zu sehen sein in der neuen Sitcom mit Caro Frier, Anna Julia Kapfelsberger und Christian Tramitz.
http://jasin.de/

Henk Drees
wurde 1968 in Köln geboren, aufgewachsen ist er im Oldenburger Münsterland. Er hat einen Abschluß in Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Philosophie und Musikwissenschaft und arbeitet heute vor allem als Dramaturg, Editor, Filmmusiker und Dozent. Sein Schwerpunkt in der Montage liegt auf dem künstlerischen Dokumentarfilm, aber auch das fiktionale und serielle Erzählen liegt in seinem Arbeitsbereich. Zudem hat er Erfahrungen in fast allen audiovisuellen Formen und Formaten.
Seine Arbeiten gewannen u.a. die Goldene Taube bei DOK Leipzig , den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Schnitt, den Grimme-Preis, den Civis-Medienpreis, den Förderpreis des Haus des Dokumentarfilms und waren nominiert u.a. für den Fipresci-Award für den besten Schnitt, den österreichsichen FIlmpreis Romy und in der Vorauswahl des Deutschen Filmpreises

Oliver Held
Geb. 1970 in Aachen. Regisseur, Produzent und Editor. Studium an Der Kunsthochschule für Medien, Köln, der Kunsthochschule Münster und der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien. Seit 2015 Professor für Regie und Postproduktion an der Hochschule Macromedia, Köln. Filme (Auswahl) als Regisseur: Felicitas Hoppe sagt (Dokumentarfilm, 2017 mit Thomas Henke), Was bin ich Wert (Dokumentarfilm, 2014 Co-Regie für Peter Scharf), Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt (Kurzfilm, 2007), Spring (Kurzfilm, 2002), Stille Weiher (Experimentalfilm, 1998). Bei allen Filmen war er auch als Editor tätig. Filme (Auswahl) als Editor: Haldern Pop – Dorf mit Festival (Dokumentarfilm, 2020, Regie: Monika Pirch), Der Film der letzten Zuflucht (Dokumentarfilm, 2019, Regie: Peggy u. Thomas Henke), Worst Case Scenario (Spielfilm, 2013, mit Andreas Menn, Regie: Franz Müller)

Tamer Jandali
1976 geboren in Bonn Bad Godesberg / Ausbildung zum Schornsteinfeger / Auslandsaufenthalt Indien / Heilpraktikerausbildung / Eventmanagement / Leitung des Szene-Clubs „Stecken“ im belgischen Viertel / 1998-2004 künstlerischer Assistent von Prof. Marcel Odenbach / ab 2004 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln / 2011 Abschluss Diplom / drei Kinder/ seit 2011 Arbeit als Regisseur, Künstler und Hausmann. Sein erster dokumentarischer Spielfilm “easy love“ eröffnete die deutsche Perspektive der 69. Berlinale und gewann auf dem Cologne Filmfestival den Preis „Bester Film NRW“

Joachim Kühn
Gründete 1996 REAL FICTION Filmverleih in Köln mit dem hauptsächlichen Ziel, Dokumentarfilme in Deutschland ins Kino zu bringen. Der Verleihname ist dabei auch schon Programm. In Anlehnung an andere Genrebezeichungen wie etwa Science Fiction will der Verleih vor allem Dokumentarfilme ins Kino bringen, deren Form stark durch Elemente des Spielfilms bestimmt wird. Wichtig ist außerdem ein deutliches Arbeiten der Regisseure mit aussagekräftigen Stilmitteln des Kinos. Beispiele hierfür sind »Elsewhere« von Nikolaus Geyrhalter, »Derrida« von Kirby Dick und Amy Ziering Kofman oder »Workingman’s Death« von Michael Glawogger, Gewinner des Deutschen Filmpreises als bester Dokumentarfilm 2007. Zudem nimmt sich REAL FICTION Spielfilmen von Regisseuren an, die überwiegend Dokumentarfilme drehen oder einen dokumentarischen Charakter haben. Aktuelle Beispiele hierfür sind »Das Fräulein« von Andrea Staka und »El Custodio – Der Leibwächter« von Rodrigo Moreno.

Eva Laass
hat in Anglistik promoviert und arbeitete seitdem als Redakteurin, Producerin, Dramaturgin und Autorin. Seit August 2017 ist sie bei der MADE IN GERMANY Filmproduktion angestellt und seit März 2021 Vorstandsmitglied des Filmbüros.

Elke Lehrenkrauss
ist Filmemacherin. 2003 Schloss sie ihr Studium der Videokunst an der HSLU Luzern ab, und 2012 mit Auszeichnung an der KHM Köln. Ihre Werke wurden weltweit in Museen und auf Festival gezeigt und ausgezeichnet.

Florian Mundhenke
M.A., Dr. phil. habil. Temporary Professor (W3) for Media Studies and Media Culture at University of Leipzig. Before he was Senior Lecturer at the Institute for Media and Communication (IMK) at University of Hamburg and Associate Professor for Media Hybridity (Juniorprofessor für Mediale Hybride) at the University of Leipzig, and Research Assistant at University of Marburg. He was speaker of the DFG-research network “Cinema as an experience space”: www.erfahrungsraum-kino.de. PhD dissertation on the phenomenon of chance in film in 2008. Habilitation (Lecture qualification thesis) on hybrid forms between documentary and fictional film. Other fields of research include: interactive factuality, cultural and social questions of media, contemporary media theories, narration and aesthetics of contemporary world cinema, media art.  https://www.ualberta.ca/modern-languages-and-cultural-studies/people/visiting-scholars.html

Kim Münster
Kim ist Kreativproduzentin, Regisseurin und Geschäftsführerin der Produktionsfirma Treibsand Film. Neben der Umsetzung von abendfüllenden Filmprojekten mit Treibsand Film, entwickelt und produziert sie auch mittellange Dokumentarfilme für den Bildungs- und Aufklärungssektor. Es ist Kims Hauptinteresse sich filmisch mit sozialen und überwiegend politischen Themen zu beschäftigen, um Menschen ein Sprachrohr zu geben.

Joachim Ortmanns
Studium der Sozial-/ Medienpädagogik sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Düsseldorf und Bochum. Produzent / Gesellschafter der LICHTBLICK Film- und Fernsehproduktion GmbH. 1988-1998 Gesellschafter bei Kanal 4. 1989 – 2003 Vorstand Filmbüro NW. 2011-2021 Geschäftsführer im Mediengründerzentrum NRW.
Filme als Produzent (Auswahl): Der Fall des Elefanten (1986), Christoph Schlingensiefs Talk 2000 (1997), Die Frau, die an Dr. Fabian zweifelte (2001), Göttliche Intervention (2002), Allein (2004), Massaker (2005), Autopiloten (2007), Was du nicht siehst (2009), Houston (2012), Alles in bester Ordnung (2021).
www.lichtblick-film.de

Nicole Rebmann
Studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln, Vergleichende Sozialwissenschaften an der Hogeschool Maastricht und University of North London und belegte eine Weiterbildung Kulturmanagement in Köln, die sie zur Arbeit bei Filmfestivals brachte. Neben ihrer Arbeit als Kuratorin, in der Programm- und Gästekoordination verschiedener Filmfestivals (Frauenfilmfest, Stuttgarter Filmwinter, Berlinale) und als Kommissions-Mitglied beim KFFK Kurzfilmfestival Köln leitet sie das Büro von WDR AKTIV.

Torsten Reglin
geboren 1969 in Prenzlau. Ab 1991 Studium der Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und der Film- und Fernsehdramaturgie an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Anschließend Dramaturg und Stoffentwickler bei der MTM Medien und Television. Von 2001 bis 2003 als Head of Development bei der Deutschen Columbia Pictures Filmproduktion tätig. Von Februar 2004 bis 2007 Dramaturg und Producer für die Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion. Im Januar 2008 gründete er zusammen mit Roswitha Ester die Ester.Reglin.Film in Köln. Torsten Reglin ist Vorstandsmitglied des Filmbüro NW e.V.
Filme (Auswahl): „Olaf Jagger“ (2022), „Love Is Pain“ (Tatort Dortmund), „Hinter guten Türen“ „Geborgtes Weiß“ (2020), „Ein Wahnsinnstag“ (2022), „Kästner und der kleine Dienstag“ (2016), „Liebmann“ (2016), „Wir Monster“ (2014).

Lino Rettinger
Seit seinem Abschluss an der Internationalen Filmschule Köln 2014 ist Lino Rettinger Produzent bei Lichtblick Film in Köln. Seine Produktionen umfassen dokumentarische, semi-dokumentarische, sowie fiktionale Kinofilme, mit einem Fokus auf Autoren-Filmen im Debüt-Bereich. Die preisgekrönten Kooperationen mit diversen nationalen Sende-Anstalten und Förderungen, sowie internationalen Koproduktionspartnern (Schweiz, Frankreich, Australien, Niederlande, Jordanien, Georgien, Aserbaidschan,…) konnten internationale Festival-Erfolge feiern und in und außerhalb von Deutschland im Kino ausgewertet werden.

Ludwig Sporrer

geb. 1977 in Roding. Umtriebiger Kulturmanager, Filmkurator, Moderator, Autor und Veranstalter mit Herz für die Subkultur. Kindheit und Jugend in Niederbayern. Nach dem  Magister-Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Ethnologie mit Schwerpunkt Visuelle Anthropologie an der LMU München, arbeitet er seit 2011 u.a. als Programmer beim DOK.fest. Er ist Mitinitiator von „Festivalarbeit gerecht gestalten“, Mitgründer des Queer Film Festival München (QFFM), Mitgründer der AG Filmfestival und Ko-Organisator der Filmkunstwochen München.

Carolin Weidner
geb. 1989, hat u.a. Filmwissenschaft an der FU Berlin studiert. Aktuell  Filmkritiken für die taz und tip Berlin. Vorstandsmitglied des Verbands der deutschen Filmkritik (VdFk) bis 2021 und Mitglied der Auswahlkommission DOK Leipzig seit 2017. Programmleitung Filmfestival Max Ophüls Preis.

Andreas Wildfang
ist geschäftsführender Gesellschafter der EYZ Media GmbH und ContentScope GmbH. Die EYZ entwickelt Software-Lösungen im Video-on-Demand Bereich und bietet diese als einzelne Module und SaaS-Komplettpakete an. Die EYZ betreibt im Joint-Venture ContentScope GmbH gemeinsam mit der französischen Metropolitan Filmexport die VoD-Plattform Sooner.de. Vor dem Aufbau der digitalen Geschäftsbereiche organisierte die EYZ Filmfestivals und Filmreihen für Dritte und betrieb in Berlin Filmkunstkinos. Sooner.de

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