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DOKFENSTER 2026

Dokumentarfilme für Schulklassen
16. bis 20. März 2026 im Filmhaus Kino Köln

PDF UA Programmflyer

Mit Dokumentarfilmen in Unbekanntes und Vertrautes eintauchen und mit den Filmemacherinnen Entstehung und Machart der Filme erkunden: Das bietet das DOKFENSTER, das im März zum 11. Mal im Filmhaus Köln stattfindet.

In vier altersgestaffelten Programmen präsentieren die Filmemacherinnen Selin Besili, Lenia Friedrich, Leah Meinhof und Paula Milena Weise ihre Filme und eine Auswahl aktueller dokumentarischer, animierter und experimenteller Kurzfilme anderer Filmemacher:innen.

Im Gespräch erkunden und teilen wir unsere Filmeindrücke, knüpfen an Themen der Filme an, untersuchen filmische Mittel und überlegen, welche künstlerischen Entscheidungen die Filmemacher:innen getroffen haben, dass ein Film so aussieht und nicht anders.

Mehr zum Programm und zu Anmeldung

Das DOKFENSTER startet mit dem von Paula Milena Weise, Filmemacherin und Studierende der Kunsthochschule für Medien, moderierten Programm für die 7. bis 13. Klasse. Mit IT´S A DATE rasen wir 2022 durch die leeren Straßen Kiews. Eine Reminiszenz an Claude Lelouches rasende Fahrt durch Paris in 1976 (C´ÉTAIT UN RENDE-VOUS). Die rasante Fahrt führt uns auf eine Scaterbahn im YNTYMAK PARK in Kirgisistan zu Jugendlichen, die von ihren Träumen und Wünschen an die Zukunft erzählen, und zurück auf einen Fußballplatz in Bonn, auf dem die B-GIRLS des ISC AlHilal trainieren. Ob mit oder ohne Kopftuch macht Fußball sie selbstbewusst. Abschließend bringt uns der Stop-Motion-Film OBEY, OBEY den regelkonformen Style einer japanischen Schülerin bei. Körper, Geschlecht und Widerstand sind Themen dieses Programms.

Am zweiten Tag präsentiert die Schweizer Filmemacherin Selin Besili für die 9. bis 13. Klasse ihren Film UNSER NAME IST AUSLÄNDER. Die Geschwister Hêlîn, Selin, Firat und Serhat teilen ihre Familiengeschichte im öffentlichen Raum. Sie ist geprägt von Wut, Fremdbestimmung, Angst und Resilienz. Dann führt uns THEIR EYES zu Clickworker:innen im Globalen Süden, die Bilder beschreiben, mit denen die KI sehen lernt. Das Aufeinandertreffen von Kulturen, Macht, Ohnmacht und Widerstand sind Themen des Programms.

Leah Meinhof, Filmemacherin und Studierende der Filmuniversität Babelsberg präsentiert am Mittwoch das Programm für die 5. bis 8. Klasse. Ihr Film SEHR IHR MICH? begleitet Mira in ihrer trubeligen Familie. Miras großer Bruder Leo, der krank ist und Pflege benötigt, ist das Zentrum der Familie. Es folgen der Stop-Motion-Film OBEY, OBEY von Akira Kawasaki und der Animationsfilm BACKFLIP, in dem der Avatar des Filmemachers einen Rückwärtssalto lernt. Übung macht den Meister. Familie, Körper und Lernen sind Themen dieses Programms.

Das Programm für die 1. bis 5. Klasse moderiert die Kölner Filmemacherin Lenia Friedrich. SO IST DAS LEBEN UND NICHT ANDERS – darauf besteht Lenias alte Nachbarin, die aus ihrer Ehrenfelder Wohnung ins Pflegeheim zieht. Der Animationsfilm bietet eine Fülle an Bildern und Metaphern für ein Gespräch über Erinnern, Vergessen und Menschen, die alt werden. Danach springen wir mit dem tschechischen Film FROM PLAY TO PLAY mitten in die Welt spielender Kinder und mit BACKFLIP sehen wir einem Avatar beim Lernen zu. Slapstick des 21. Jahrhunderts. Erinnern, Spielen und Lernen sind Themen dieses Programms.

Jedes Programm läuft zweimal, einmal um 9 Uhr und einmal um 11 Uhr. Zur Programmübersicht

Nach den Osterferien wir es ein DOKFENSTER plus für die 5. bis 7. Klasse mit Gebärdensprachdolmetscher:innen geben. Das Programm ist für hörende, schwerhörige und gehörlose Schüler*innen geeignet. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an!
Außerdem planen wir erneut ein Online-Programm mit Audiodeskription und ein Online-Programm mit Gebärdensprachdolmetscher:innen.
Und auch im ZOOM Kino Brühl werden wir wieder mit einem Programm zu Gast sein.
Mehr Informationen dazu folgen.

Wir danken unserem Lehrer:innenbeirat
Jana Burger, Elisabeth Krimm, Philippa Otto, Julia Ritz, Jens Stuhlemer

Kuration
Gudrun Parzich

Ko-Kuration
Mirjam Baumert und Michelle Koch

Kosten
3 € pro Person

Ort
Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln
Das Filmhaus Köln ist barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkung und Sehbehinderung. Mehr dazu unter Barrierefreiheit

Anmeldung
über das Anmeldeformular oder unter Angabe von Programm, Uhrzeit, Schule, Klassenstufe, Anzahl der Schüler*innen und Begleitpersonen an
parzich@dokumentarfilminitiative.de

Kontakt
dfi – Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW e.V., Maybachstraße 111, 50670 Köln
Gudrun Parzich, parzich@dokumentarfilminitiative.de
T: 0221-170 66 508

Das DOKFENSTER auf Facebook und Instagram

Eine Veranstaltung der dfi – Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW e.V. gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kulturamt der Stadt Köln. In Kooperation mit doxs Duisburg, Filmhaus Köln, Kurzfilmfestival Köln und Netzwerk Filmkultur NRW

 

Logo der dfi Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW. schwarz auf weiß: dfi dokumentarfilminitiative, darunter filmbüri NW. das i von dfi hat ein grünes Quadrat als Punkt. Das NW bei Filmbüro NW ist weiß in einem schwarzen Kreis.           Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Rechts daneben das Landswappen mit grün-weißem Schuld links und weißem springenden Pferd auf rotem Grund links.                Logo des Kulturamts der Stadt Köln. Rot auf weißem Hintergrund links das Kölner Wappen, rechts daneben Stadt Köln und darunter Kulturamt.            Logo der Filmhaus Köln in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund "Filmhaus". Das I ist aufgelöst in einen Doppelpunkt.                    Schriftzug „Netzwerk Filmkultur NRW“ in Großbuchstaben. Das Wort „Filmkultur“ zeigt ein verschnörkeltes „M“, das optisch wie ein Band oder Filmstreifen wirkt.

 

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