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Filmbüro Podcast

„Achtung, Achtung, hier spricht das Filmbüro“ ist der neue Podcast des Filmbüro NW und versammelt Brancheninfos zum Film in NRW, Mitschnitte von Veranstaltungen sowie Interviews – darunter Aufzeichnungen von Panels, Symposien und Werkstattgesprächen aus der freien Filmszene NRWs.

Zahlreiche Veranstaltungen können hier nachgehört werden, die mit verschiedenen Kooperationspartnern entstanden sind, wie der Filmwerkstatt Münster, der Filmzeitschrift Revolver, dem Filmfestival Cologne und der AG Dok West und vielen anderen.

Moderiert wird er von Kim Münster (Filmregisseurin und Produzentin) und Markus Seibert (Drehbuchautor und Übersetzer), beide im Vorstand des Filmbüro NW.

Wie finanziere ich meinen 1. Film?

Die erste Folge des neuen Podcasts vom Filmbüro NW wird von Kim Münster (Filmregisseurin/Produzentin) und Marcus Seibert (Drehbuchautor/Übersetzer) moderiert, beide im Vorstand des Filmbüro NW. Der Podcast dokumentiert Aufzeichnungen von Panels, Symposien und Werkstattgesprächen aus der freien Filmszene NRWs.

Thema der Folge ist ein Panel des Filmfestival Münster (September 2025) mit dem Titel „Filmnachwuchs im Finanzierungsdilemma – Wege aus der prekären Förderung“, moderiert von Paula Essam. Auf dem Podium saßen Sonja Hofmann (Filmbüro NW/Kinofest Lünen), Steffi Köhler (Filmwerkstatt Münster), die Regisseurinnen Katharina Huber und Jacqueline Jansen sowie Mariana Schneider (Hessen Film & Medien).

Zentrale Inhalte:

  • Katharina Huber EIN SCHÖNER ORT und Jacqueline Jansen SECHSWOCHENAMT schildern ihre sehr unterschiedlichen Finanzierungswege für ihre ersten Langfilme: Huber erhielt die volle Fördersumme der „vereinfachten Förderung“ (P2) der Film- und Medienstiftung NRW (100.000 Euro), Jansen finanzierte ihren Film komplett alternativ über zwei Jahre durch persönliche Ansprache von 23 Privatpersonen und -partnern (96.000 Euro insgesamt) – jeweils ohne reguläre Bezahlung des Teams.
  • Diskutiert werden strukturelle Hürden: Warum lange Abschlussfilme an Hochschulen Ressourcen binden und damit anderen Nachwuchsfilmen schaden; warum Autodidakt:innen schwerer Zugang zu bestimmten Fördertöpfen haben; die Bedeutung von Wohnsitz/Firmensitz bei der Antragsprüfung.
  • Tipps für die Fördersuche: frühzeitiger persönlicher Kontakt zu Fördereinrichtungen, Beratungsgespräche vor Antragstellung, Vernetzung über Stammtische, Filmwerkstätten und Verbände, sowie das gezielte Ansprechen anderer Filmschaffender.
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